MEDIZEPLIN ästhetik · ein Praxisportrait

Den schönen Dingen im Leben verpflichtet

Schönheitschirurg Prof. Dr. med. Philip H. Zeplin hat sich in seiner Ludwigburger Praxis unter anderem auf Brustvergrößerungen spezialisiert

MEDIZEPLIN ästhetik · ein Praxisportrait

Den schönen Dingen im Leben verpflichtet

Schönheitschirurg Prof. Dr. med. Philip H. Zeplin hat sich in seiner Ludwigburger Praxis unter anderem auf Brustvergrößerungen spezialisiert

Schönheit ist sein Metier

Hohe, lichtdurchflutete Räume, stilvoller Blumenschmuck und über allem liegen die betörenden Klavierläufe des modernen Klassikers Ludovico Einaudi. Schon beim Betreten der Praxisräumlichkeiten in der Stuttgarter Straße wird deutlich: Hier geht es um die schönen Dinge im Leben. Sie sind das Metier von Prof. Dr. med. Philip H. Zeplin, der sich in seiner Ludwigsburger Privatpraxis auf die Bereiche Brustvergrößerung, Intimchirurgie und Oberlidstraffung spezialisiert hat, dieser übrigens einer der häufigsten Eingriffe bei Männern ist. Der Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie ist mehrfach ausgezeichnet, wurde eben vom Magazin Focus Gesundheit in gleich drei Kategorien als Top-Mediziner empfohlen.

Schwerpunkt auf den Brustvergrößerungen

Ein klarer Schwerpunkt liegt in der Ludwigsburger Praxis aber auf den Brustvergrößerungen, die Zeplin jährlich 200- bis 300-mal durchführt. Bei mediZeplin Ästhetik legt man dabei viel Wert auf eine umfassende Beratung und ein vertrauensvolles Umfeld. Grundsätzlich gibt es zwei vorbereitende Beratungstermine, bei der die Vorstellungen der Patientin und die medizinische Umsetzbarkeit erläutert und abgewogen werden.

Den Eingriff selbst führt Zeplin mit seinem Helferteam im ambulanten OP-Zentrum Solitude24 nahe dem Ludwigsburger Bahnhof durch. Die Operation dauert nur eine halbe Stunde, die Patientinnen bleiben danach noch eine Nacht zur Beobachtung. Zwei Nachsorgetermine garantieren den Erfolg der Vergrößerung, danach ist einmal jährlich ein Kontrolltermin üblich.

Ein guter Eingriff ist nicht der, bei dem man danach fragt: Hast Du was machen lassen? Ein guter Eingriff ist der, wenn das Gegenüber sagt: Warst Du im Urlaub? Du strahlst so, Du siehst so erholt aus!

Prof. Dr. med. Philip H. Zeplin

Schönheitschirurg mit internationaler Expertise

Dass sich die Patientinnen in guten Händen wissen, hat obere Priorität bei mediZeplin Ästhetik. Und das nicht nur im angenehmen Ambiente, sondern natürlich auch fachlich: Gerade wurde Prof. Dr. med. Philip H. Zeplin vom Magazin Focus Gesundheit in gleich drei Kategorien als Top-Mediziner empfohlen. Er gilt außerdem international als führender Experte der Intimchirurgie. Sein Lehrwerk „Rekonstruktive und Ästhetische Intimchirurgie“, übrigens das weltweit erste seiner Art, ist erschienen im Thieme-Verlag ­und wurde auch für den amerikanischen und chinesischen Markt übersetzt.

Ausgezeichnete Brustimplantate

Darüber hinaus ist er Preisträger des von-Langenbeck-Preises für besondere wissenschaftliche Leistungen auf dem Gebiet der Chirurgie sowie des Ferdinand-Sauerbrauch-Preises der Berlin-Brandenburgischen Chirurgischen Gesellschaft. Daran hat ausgerechnet die gemeine Gartenkreuzspinne ihren Anteil: Zeplin wurde bekannt für seine Innovationen im Bereich Spinnenseidenproteine. Dabei wird ein Gen der Gartenkreuzspinne zur künstlichen Herstellung von Seidenproteinen nutzbar bemacht, die dann als Beschichtung Silikon-Implantate deutlich verträglicher macht.

Als Ausgleich: Ludwigsburger Schlossfestspiele

Den wohlverdienten Ausgleich zu Medizin und Wissenschaft findet Zeplin dann in seinen Hobbys: Mit seiner Familie geht er gerne auf Reisen, außerdem widmet er sich der Jagd. Darüber hinaus kann man ihn in der Barockstadt regelmäßig bei den Ludwigsburger Schlossfestspielen antreffen, deren Kuratorium er angehört.  Ganz besonders schätzt er hier die klassischen Konzerte und hat sich schon jetzt den Termin des Monrepos Open-Airs dick im Terminkalender angestrichen.

Im Interview

Interview mit Prof. Dr. med. Philip H. Zeplin

01

Sie sind auf Brustvergrößerungen sowie auf Intimchirurgie spezialisiert. War das Ihr erklärtes Ziel oder hat sich das mit der Zeit herauskristallisiert?

Zeplin – Zu Beginn war das so wie bei allen: Junge Ärzte machen zunächst mal alles. Allerdings ist es auch so: Wenn man alles macht, kann man nichts so richtig gut. Also begann ich mich zu spezialisieren. Das hat einen großen Vorteil: Wir führen hier jährlich 200 bis 300 Brustvergrößerungen durch und dann hat man jede Komplikation schon mal gesehen. Das ergibt einfach Sicherheit und routinierte Abläufe.

02

Was müssen Frauen, die über eine Brustvergrößerung nachdenken, denn beachten?

Zeplin – Es sollte unbedingt eine ausführliche Beratung stattfinden. Bei mediZeplin Ästhetik machen wir grundsätzlich zwei Beratungsgespräche: Im ersten erläutere ich das Prozedere und ermittle, welche Vorstellungen die Patientin hat. Medizinisch machbar ist vieles, aber sie muss sich ja auch im Alltag damit wohlfühlen. Und weil sich daraus fast immer weitere Fragen ergeben, machen wir immer noch einen zweiten Termin.  Die OP selbst dauert nur ungefähr eine halbe Stunde – auch das ein Vorteil der Spezialisierung, weil alles gut eingespielt ist. Es gibt zwei Nachsorgetermine, nach zwei und nach sechs Monaten. Und danach einen jährlichen Kontrolltermin.

03

Wie ist bei einer familiären Vorbelastung durch Brustkrebs? Können sich diese Frauen auch die Brust vergrößern lassen oder ist davon eher abzuraten?

Zeplin – Mit den heutigen Verfahren und vor allem mit den modernen Implantaten ist das überhaupt kein Problem. Der Drüsenkörper liegt über dem Implantat, so dass man Veränderungen weiterhin gut ertasten kann. Damit ist alles möglich: CT, Mammographie, Bestrahlung, Chemo. Auch in diesem Zusammenhang sind die jährlichen Nachsorgetermine absolut sinnvoll: Es kam auch schon vor, dass ich Veränderungen festgestellt und die Patientin an die Gynäkologie verwiesen habe.

Man muss sich mit seiner Brustvergrößerung wohlfühlen.

Prof. Dr. med. Philip H. Zeplin

04

Auf Ihrem Instagram-Kanal gibt es einen ­– übrigens sehr lustigen – Film, in dem Sie erklären, dass Sie eigentlich gerne Konditor geworden wären. Sie präsentieren dabei Gelee-Törtchen in Brustform, auf denen Dekor-Kirschen wogen…

Zeplin – Den Film haben wir mit K.I. generiert. Aber es stimmt: Ich habe tatsächlich mal überlegt, Konditor zu werden.  Das war in der 10. Klasse und ich stand auf der Kippe. Falls ich die Klasse hätte wiederholen müssen, wäre ich Konditor geworden. Das war mein Plan B. Aber es kam anders und ich habe doch Medizin studiert. Zuerst habe ich übrigens mit der Pathologie geliebäugelt. Aber in der Praxis war das, ehrlich gesagt, totlangweilig. Und dann kam ich über die Beschäftigung mit Narbennahttechniken zur plastisch-ästhetischen Chirurgie.

05

Sie sind ausgezeichnet worden für Ihre Idee, medizinische Silikonimplantate mit einer Spinnenseidenproteinen zu beschichten. Wie kommt man auf so was?

Zeplin – Ganz ehrlich ist mir das beim Fernsehen eingefallen. Ich habe Galileo geschaut, einen Beitrag über Spinnen. Da kamen Menschen vor, die in diesem Bereich forschen; zu denen habe ich Kontakt aufgenommen. Die Idee basiert darauf, Spinnenseide, die extrem dehnbar und belastbar ist, künstlich herzustellen und damit Brustimplantate zu überziehen. Sie sind dadurch viel besser verträglich. Allerdings scheiterte das Projekt an der deutschen Bürokratie: Es gab so viele Freigaben einzuholen, dass die Produktion schließlich nach Österreich wanderte und ein Teil davon auch nach Rumänien.

06

Wie groß ist zu groß bei einer Brustvergrößerung?

Zeplin – Das ist immer auch von der Körpergröße und von der Statur abhängig. Die Relation muss stimmen. Es gilt ja auch allgemein: Ein guter Eingriff ist nicht der, bei dem man danach fragt: Hast Du was machen lassen? Ein guter Eingriff ist der, wenn das Gegenüber sagt: Warst Du im Urlaub? Du strahlst so, Du siehst so erholt aus!

In Zahlen

Schönheitsoperationen in Zahlen

 In Deutschland scheint man sich eher um ein jugendlich-frisches Aussehen zu bemühen:  Hier lagen 2025 Botox-Behandlungen mit 13,8 Prozent vorne, gefolgt von Lidstraffungen mit 12,8 Prozent und der Faltenunterspritzung mit 10,5 Prozent. Erst danach folgt die Fettabsaugung mit 8,7 Prozent. Brustvergrößerungen, Bruststraffungen und Brustverkleinerungen lagen mit jeweils 7,8 Prozent gleichauf.

Im Jahr 2023 wurden weltweit insgesamt knapp 35 Millionen Schönheitsoperationen ausgeführt – das sind so viele, wie nie zuvor. Fettabsaugen liegt dabei mit 2,2 Millionen Eingriffen klar an der Spitze, gefolgt von insgesamt 1,9 Millionen Brustvergrößerungen.  Platz drei und vier bei den ästhetischen Eingriffen belegen die Lidplastik und Bauchstraffungen.

Schönheitsoperationen in Deutschland im Jahr 2025

Botox-Behandlungen
0 %
Lidstraffungen
0 %
Faltenunterspritzung
0 %
Fettabsaugung
0 %
Brust (alle Eingriffe)
0 %

Statistiken

Facts rund um die Brustvergrößerung

1893

Die erste Brustrekonstruktion

Die Geschichte der Brustvergrößerung reicht weiter zurück, als man denken würde: Bereits seit Ende des 19. Jahrhunderts beschäftigen sich Ärzte mit dem Wiederaufbau der weiblichen Brust. 1893 verpflanzte der Chirurg Vinzenz Czerny erstmals einer Frau ein Lipom, also eine gutartige Fettgeschwulst, in die Brust. Der Sängerin war zuvor ein Tumor entfernt worden, die resultierende Asymmetrie sollte so korrigiert werden.

70.100

Platz 4

2024 wurden in Deutschland laut statista.de rund 70.100 Brustvergrößerungen durchgeführt. Die Bundesrepublik belegt demnach den vierten Platz im internationalen Ranking, nach Brasilien mit 232.600, den USA mit 227.500 und Italien mit 74.400 Brustvergrößerungen.

1.650.000

Weltweite Brust­vergrößerungen

Insgesamt wurde der Eingriff gut 1,65 Millionen Mal weltweit durchgeführt.

unsere Sprechstunde

Fragen, die im Beratungsgespräch immer wieder gestellt werden

Der Schönheitschirurg sollte seiner Patientin, seinem Patienten genügend Zeit einräumen und die Vorgehensweise sorgfältig erklärt. Außerdem sollte man bei der Wahl des Schönheitschirurgen auf sein Bauchgefühl hören. Unabdingbar ist eine vertrauensvolle Atmosphäre, in der man sich wohlfühlt und in der man auch ohne Scheu alle Fragen stellen kann.

Rechtlich sind Schönheitsoperationen ab der Volljährigkeit möglich. Gerade bei Brustvergrößerungen wartet man aber in der Regel bis zum 20. oder 21. Lebensjahr ab – so lange wächst die Brust noch. Eine Ausnahme bilden zum Beispiel Brustverkleinerungen, etwa wenn sehr junge Frauen schon eine große Oberweite haben und deshalb Rückenschmerzen auftreten. Solche Eingriffe sind mit Zustimmung der Erziehungsberechtigten auch schon früher möglich.

Die OP selbst ist Routine, bei mediZeplin Ästhetik bleiben die Patientinnen über Nacht zur Beobachtung. Schon nach ein oder zwei Tagen können sie dann wieder in ihren Alltag und an ihren Arbeitsplatz zurückkehren.

Bei der Beratung sollte man ruhig nachfragen, woher der Schönheitschirurg seine Implantate bezieht. Allerdings wurden in den vergangenen Jahren die Regelungen so verschärft, dass in Europa ausschließlich geprüfte Qualität mit gesicherter Herkunft verwendet werden darf.

Im Hochsommer sollte man den Eingriff eher nicht durchführen lassen: Nach der OP muss die Patientin einen Kompressions-BH tragen, was bei Hitze unangenehm ist. Aber ohnehin wollen viele Kundinnen die Brustvergrößerung vor Beginn der Badesaison abgeschlossen haben.

Während in manchen Kulturkreisen das Hauptaugenmerk auf der Wiederherstellung des Jungfernhäutchens oder der Behandlung von Folgen der weiblichen Beschneidung liegt, geht es hierzulande fast immer um eine Korrektur der Schamlippen. Oft wünschen Frauen sich einen Körper wie vor der Schwangerschaft zurück. Manchmal kommt es durch eine Geburt aber auch zu körperlichen Einschränkungen, schmerzhaften Narben oder Deformitäten. Die Auswirkungen zeigen sich manchmal erst nach Jahren, so dass dann die wenigsten Frauen den Zusammenhang zu Geburt oder Kaiserschnitt herstellen.

Mehr über mediZeplin Ästhetik

Design by Highscore Digital | Redaktioneller Text von Susanne Müller-Baji

Nach oben scrollen